holistischer Content – so geht es richtig

holistischer Content

Überzeuge die Internetnutzer mit holistischem Content!

Nur mit wirklich guten Inhalten gelingt es Unternehmen, potenzielle Kunden auf ihre Seiten zu locken – und sie dort auch mit ihrem Angebot zufriedenzustellen. Verbergen sich hinter einer möglichen Suchanfrage der Internetnutzer gleich mehrere Fragen, ist die Zeit reif für holistischen Content.

Unter einer holistischen Herangehensweise verstehen wir eine ganzheitliche. Hier geht es darum, ein bestimmtes Thema umfassend, also in all seinen Facetten, zu beleuchten, indem Fragen zu diesem Thema gestellt und anschließend beantwortet sowie anschauliche Beispiele angebracht werden. Dabei gilt es, eine Vielzahl an Informationen unterzubringen und ins Detail zu gehen, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Das Ziel: dem Leser einen möglichst hohen Informationsgehalt zu bieten und die möglichen Wünsche des Users aufzugreifen. Das führt dazu, dass die Interessenten beziehungsweise Kunden sich bei dir gut beraten fühlen und in der Folge ihr Vertrauen in dein Unternehmen und deine Marke wächst. Gleichzeitig verhindern Inhalte mit echtem Mehrwert, dass die User frühzeitig abspringen – die Bounce Rate (Absprungrate) wird also verringert. 

In einem ersten Schritt solltest du alle Aspekte des Themas abklopfen und dir einen Überblick darüber verschaffen, was genau in die Inhaltserstellung mit einfließen sollen. Unser Tipp: Eine Mind Map kann hier Gold wert sein. Um auf bestimmte Problemstellungen aufmerksam zu werden, solltest du in jedem Fall Foren oder Onlineshops durchforsten. Anschließend kannst du genau diese dann in deinem holistischen Artikel aufgreifen. Die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppe sollten immer genug Raum finden – Emotionen aber ebenfalls, da schließlich keine trockene Frage-Antwort-Abhandlung entstehen soll.

Um ein beliebtes Missverständnis gleich aus dem Weg zu räumen: Umfassend ist nicht mit lang gleichzusetzen. So sind holistische Inhalte nicht zwangsläufig an eine gewisse Textlänge gekoppelt. Genauso wenig solltest du dich zu strikt nach vorangegangenen WDF*IDF-Analysen (https://www.textbroker.de/wdfidf) richten und die vorgeschlagenen Begriffe stur in den Text einflechten. Diese Analyse-Ergebnisse sollen dir vielmehr als Stütze oder Orientierungspunkt bei deiner Recherche dienen – auf der Suche nach Schlüsselwörtern, die den Rahmen für dein Themenfeld stecken und nach Ideen für übergeordnete Themenbereiche.

Die Bots der Suchmaschinen werden immer besser

Früher ging es bei der SEO-Optimierung schwerpunktmäßig um die Keyword-Optimierung bzw. darum, ein Thema auf ein bestimmtes Unterthema mit Fokus-Keyword herunterzubrechen und Nutzern Antworten auf spezielle Fragen zu liefern. Das ist ja auch logisch, denn auf konkrete Fragen fordern wir konkrete Antworten. Heutzutage geht man verstärkt dazu über, Suchanfragen und somit auch den darauf aufbauenden Content zu bündeln, statt als Antwort auf jede Frage eine gesonderte URL zu erstellen.

Nach wie vor spielen Keywords allerdings eine wichtige Rolle. Schon vor einigen Jahren rückte die semantische Suche sowie der thematische Kontext mehr und mehr in den Fokus. Somit war der geschickte Einsatz verwandter Keywords sowie die passende Kombination aus Wörtern, die eine Suchanfrage bilden – Stichwort Long-Tail-Keywords – richtungsweisender für ein gutes Ranking als das Konzentrieren auf einzelne generische Schlüsselwörter. Bezogen auf den Content bedeutete das, dass dieser nicht nur eine Suchanfrage beantwortete, sondern gleich mehrere berücksichtigen sollte. Statt verschiedene Einzelseiten zu bestimmten Keywords zu erstellen, solltest du also lieber versuchen, ein Thema in die Tiefe und mit allen Facetten, die deine Zielgruppe dazu interessiert, auf einer Seite abzuhandeln und dazu mit einer umfassenden Keyword-Recherche beginnen. (https://www.textbroker.de/die-perfekte-keyword-recherche). Das bedeutet wiederum nicht, dass möglichst alle Suchbegriffe, die irgendwie mit deinem angedachten Thema in Verbindung stehen, auf der zu erstellenden Seite auftauchen müssen. Geht es beispielsweise um das Thema Hausbau, kannst du die verschiedenen Möglichkeiten der Fassadengestaltung wie Putz oder Klinker durchaus auf einer Seite darstellen. Die einzelnen Schritte von Roh- und Innenbau auf einer Seite aufzuführen, würde allerdings vermutlich zu weit führen. Bist du unsicher, wie du die Suchbegriffe bündeln solltest beziehungsweise ob du sie auf einer URL oder auf verschiedenen Einzelseiten abhandeln möchtest, lohnt es sich, die Suchergebnisseiten ähnlicher bzw. verwandter Suchanfragen zu vergleichen.

Die Google-Bots werden immer besser darin, die Qualität von Content zu beurteilen. Mittlerweile können sie neben der thematischen Relevanz auch die inhaltliche Relevanz eines Internetauftritts begutachten, indem sie einschätzen, ob es einer Seite gelingt die User-Fragen zu deren Zufriedenheit zu beantworten. Dabei versteht Google die User-Absichten immer besser und kann Suchanfragen mit ähnlichen Formulierungen und gleicher Intention als solche erkennen.

Sei suchmaschinenfreundlich: holistisches Herangehen

 Eine holistische Website stellt demnach sicher, dass User mehr als eine einfache Antwort auf ihre Frage finden. Denn sie werden darüber hinaus noch mit mehr nützlichen Informationen versorgt. Sie liefert die wesentlichen Informationen auf der Startseite und leitet von dort aus weiter zu Unterseiten, auf denen Haupt- und Randthemen ihren Platz finden. So gelingt es dir, zu einem bestimmten Thema eine Domain-Autorität aufzubauen, was sich wiederum positiv auf das Ranking auswirkt. Weiterhin hat neben der Online-Reputation und den Backlinks auch das Alter der Domain einen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit deiner Seite.

Die Herangehensweise, dass es hier für die Suchmaschinen eine bestimme Mindestlänge zu erfüllen gilt, ist überholt – zumal einem Leser, der sich online bewegt, ohnehin weniger zuzumuten ist und Seitenbetreiber ihn nicht mit ausufernden Texten überfrachten sollten. Stattdessen sollten diese einfach so lang sein wie nötig sein, um den Leser ausreichend zu informieren und ein Thema so auszuarbeiten, wie er es erwartet. Weiterführende Informationen können dann mit kurzem Vermerk auf anderen Seiten abgehandelt werden. Denn versucht dein Text, zu viele Informationen auf einer URL unter einen Hut zu bringen, verliert er oft den Fokus. Außerdem ist davon abzuraten, jeden Aspekt eines Themas krampfhaft abzudecken und Sachverhalte künstlich aufzublähen.

Viel wichtiger ist der Faktor Aktualität: Hast du einmal eine holistische Seite (URL) erstellt, bedeutet das nicht, dass du zukünftig ausgesorgt hast. Im Gegenteil: Sie bedarf kontinuierlich Überarbeitungen und Ergänzungen, damit sie nicht veraltet und in der Folge in den SERPs (Suchergebnisseiten) abfällt. „Fresh“ findet Google nämlich diejenigen Domains, die regelmäßig neue Inhalte publizieren.

Übrigens: Dein holistischer Content kann noch so gut sein – klickt niemand auf den Artikel, ist deine Mühe größtenteils umsonst. Sorge also für eine überzeugende Meta Description, die das Interesse der User weckt.

Content-Arten intelligent verknüpfen

Neben Text-Content – der natürlich den Großteil auf einer Website oder einem Blog ausmacht – bietet es sich auch an, andere Content-Arten wie Bilder oder Infografiken einzubinden. Diese dienen als Ergänzung bei der Informationsvermittlung und transportieren Emotionen. Tabellen oder Vergleiche sind insbesondere bei Produktbeschreibungen sinnvoll. Zudem scheint auch der Video-Hype nicht abzuflachen. Gründe dafür sind zum einen Zeitersparnis und zum anderen ein höherer Erlebnisfaktor bei der Wissensvermittlung. Führst du dir die wachsende Beliebtheit von Podcasts vor Augen, so können auch einfache Audio-Dateien für bestimmte Zwecke nützlich sein.

Jetzt ganz konkret: Wie erstelle ich holistische Inhalte?

Möchtest du deine Nutzer bestmöglich mit holistischen Inhalten versorgen, solltest du Textwüsten unbedingt vermeiden und darauf achten, dass der Content besonders gut strukturiert ist durch:

  • ein Inhaltsverzeichnis, mit dem der Leser durch die Seite navigieren kann
  • prägnante, nicht verschachtelte Sätze
  • zugängliche und lebendige Sprache mit ausdrucksstarken Verben
  • Überschriften, die den Lesefluss angenehm gestalten
  • ansprechendes, web- und mobilefreundliches Layout mit Auflockerungen (Bilder, Videos, Tabellen. Infoboxen)

Im besten Fall hast du bereits einige Erfahrungswerte zu dem Thema, das du dir herausgepickt hast, gesammelt und kannst so genau einschätzen, was deine Zielgruppe interessiert. Grundsätzlich solltest du dich nur mit einem Thema auseinandersetzen, mit dem du dich auch identifizieren kannst.

Fragen bieten sich grundsätzlich an, um den Leser bei Laune zu halten. Außerdem setzt du dich so automatisch mit den W-Fragen auseinander, die eine wertvolle Basis für dich bilden. Weiterhin sollte dein Text bis zum Ende spannend für den Leser sein – auch wenn es ein längerer ist. Du siehst: Es ist durchaus anspruchsvoll, holistische Inhalte zu erstellen und damit Expertenwissen zu vermitteln.

Du suchst nach Wegen, deinen Content holistischer zu gestalten? Eine Möglichkeit ist, die Content-Erstellung Profi-Textern zu überlassen. Schau doch mal bei Textbroker vorbei!

Bildnachweis: @istockphoto, Artur