Was ist Bilder-SEO?

Bilder-SEO (Suchmaschinenoptimierung für Bilder) ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, der darauf abzielt, die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit von Bildern in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Angesichts der zunehmenden Bedeutung visueller Inhalte im Internet und der steigenden Nutzung der Bildersuche durch Nutzer, ist Bilder-SEO ein unverzichtbares Instrument für jede Online-Marketing-Strategie.

Warum ist Bilder-SEO wichtig?

Bilder-SEO trägt maßgeblich zur Verbesserung der Gesamt-SEO-Strategie einer Website bei. Suchmaschinen wie Google nutzen Algorithmen, um den Inhalt von Bildern zu verstehen und zu bewerten. Optimierte Bilder können somit das Ranking einer Website verbessern, mehr Traffic generieren und die Benutzererfahrung erhöhen.

Vorteile der Bilder-SEO

  • Erhöhte Sichtbarkeit: Optimierte Bilder erscheinen in der Bildersuche von Suchmaschinen und können zusätzlichen Traffic generieren.
  • Verbesserte Benutzererfahrung: Gut optimierte Bilder laden schneller und verbessern die Benutzerfreundlichkeit der Website.
  • Mehr Reichweite: Bilder-SEO kann dazu beitragen, ein breiteres Publikum zu erreichen, insbesondere über visuelle Plattformen wie Pinterest und Instagram.

Für wen ist Bilder-SEO wichtig?

Bilder-SEO ist für verschiedene Akteure im digitalen Raum von Bedeutung:

  • E-Commerce-Websites: Produktbilder spielen eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung. Eine gute Bilder-SEO kann die Auffindbarkeit der Produkte erhöhen.
  • Blogs und Nachrichtenseiten: Hochwertige und optimierte Bilder verbessern die Attraktivität des Inhalts und können zusätzlichen Traffic über die Bildersuche generieren.
  • Kreative Branchen: Fotografen, Designer und Künstler können durch Bilder-SEO ihre Arbeiten besser sichtbar machen und ein größeres Publikum erreichen.
  • Unternehmen mit lokalem Fokus: Optimierte Bilder von Standorten, Produkten oder Dienstleistungen können die lokale Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verbessern.

Wie werden Deine Bilder in den Suchmaschinen gelistet?

Stelle sicher, dass Suchmaschinen das Verzeichnis, in dem Deine Bilder gespeichert sind, crawlen können und nicht durch die robots.txt-Datei blockiert sind. Wenn in der robots.txt-Datei beispielsweise „Disallow: /wp-content/“ steht, müssen die Ausschlussregeln überarbeitet werden.
Die Seiten, auf denen Deine Bilder angezeigt werden, müssen indexiert sein. Wenn Du Bilder auf Seiten platzierst, die mit „noindex“ gekennzeichnet sind, werden diese Bilder ebenfalls nicht indexiert und erscheinen somit nicht in den Suchmaschinenergebnissen.

Rankingfaktoren für Bilder-SEO

Um gut bei Google zu ranken, solltest Du einige Faktoren beachten:

Alt-Attribute und Title-Tags

Das Alt-Attribut (alternativer Text) und der Title-Tag sind entscheidende Elemente der Bilder-SEO. Sie bieten Suchmaschinen und Nutzern, die Bilder nicht sehen können, wichtige Informationen über den Inhalt der Bilder.

Alt-Attribute

Die Alt-Attribute werden angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann und beschreiben den Inhalt des Bildes. Das erhöht die Barrierefreiheit, sodass z.B. auch Blinde und im Sehen eingeschränkte Personen sich den Inhalt durch einen Screenreader vorlesen lassen können und die Darstellung des Bildes somit ebenfalls nachvollziehen können.
Bei der Erstellung der Alt-Attribute sind Keywords eher optional, hier ist es wichtiger, dass das Bild präzise und verständlich beschrieben wird.

Title-Tags:

Die Title-Tags werden in einigen Browsern als Tooltip angezeigt, wenn der Nutzer über das Bild fährt. Sie sind wichtig, um, wie auch schon bei den Alt-Attributen, zusätzlichen Kontext zum Bild zu liefern.

Dateinamen und Dateiformate

Dateinamen:

Auch die Dateinamen sollten beschreibend und keyword-relevant sein, damit Google zuordnen kann, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist (z.B. „blauer-sneaker.jpg“). Ein Dateiname wie „IMG_1234.jpg“ ist somit also zu unspezifisch und sollte somit vermieden werden. Weitere wichtige Punkte, die für einen SEO-optimierten Dateinamen beachtet werden sollten, sind die Kleinschreibung aller Wörter und die Trennung der einzelnen Wörter durch Bindestriche. Außerdem solltest Du hierfür keine Umlaute, Unterstriche, Sonderzeichen und Leerzeichen verwenden, da das Fehlerpotential zu hoch ist.

Dateiformate:

  • JPEG: Ideal für Fotos und komplexe Bilder mit vielen Farben.
  • PNG: Bietet höhere Qualität und Transparenz, aber größere Dateigrößen, z.B. für Infografiken und Logos geeignet
  • WebP: Moderne Alternative, die eine gute Balance zwischen Qualität und Dateigröße bietet.

Bildgröße und Ladezeiten

Die Bildgröße und Ladezeiten haben einen direkten Einfluss auf die Seitenladegeschwindigkeit und damit auf das SEO-Ranking. Somit ist es wichtig, die Dateigröße zu verringern. Achte dabei allerdings darauf, dass dieses nicht ohne größeren Qualitätsverlust erfolgt. Tools wie TinyPNG oder ImageOptim können Dir dabei helfen.
Verwende außerdem responsive Bilder, um sicherzustellen, dass die Bilder auf allen Geräten optimal angezeigt werden.

Bild-Sitemaps

Eine Bild-Sitemap hilft Suchmaschinen, alle Bilder einer Website zu finden und zu indexieren. Füge alle Bild-URLs in eine XML-Sitemap ein und reiche diese bei Suchmaschinen ein.

Keywords und Content

Keywords spielen eine zentrale Rolle bei der Bilder-SEO. Eine Keyword-Recherche ist wichtig, um relevante Keywords zu finden, die Nutzer für die Bildersuche verwenden. Diese Keywords sollten ebenfalls in die Bildbeschreibung, den Alt-Text und den Dateinamen integriert werden.

Kontext und Relevanz

Der Kontext, in dem ein Bild auf einer Webseite platziert ist, beeinflusst dessen SEO-Wert. Achte aus diesem Grund darauf, dass der Text um das Bild herum relevante Keywords und Informationen enthält und stelle sicher, dass das Bild thematisch zum Inhalt der Seite passt.

Tipps für ein erfolgreiches Bilder-SEO

  • Verwende hochwertige, relevante Bilder: Achte auf eine hohe Auflösung und thematische Relevanz.
  • Optimiere die Dateigröße: Komprimiere Bilder, um die Ladezeit zu verkürzen.
  • Nutze strukturierte Daten: Verwende strukturierte Daten (Schema Markup), um Suchmaschinen zusätzliche Informationen über das Bild zu geben.

FAQs zu Bilder-SEO